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Vielversprechender Neuanfang nach Insolvenz

Den Schritt nicht bereut: Unternehmer Holger Goldenstein übernahm vor zwölf Monaten die einstige Funk GmbH. Mitarbeiter und Umsatz verdoppelt

„Nicht bereut und schon gut eingelebt in Krumbach“ hat sich Holger Goldenstein, der vor einem Jahr – aus Wilhelmshaven kommend – die damals in Insolvenz gegangene Hans Funk GmbH in der Hans-Lingl-Straße in Besitz nahm. Er habe sich mit seiner „HG Metalltechnik Krumbach GmbH“ inzwischen gut etabliert, die Zahl der Mitarbeiter von 16 auf 41 erhöht und erhofft sich für heuer einen um 100 Prozent höheren Umsatz von knapp fünf Millionen Euro. Der junge Geschäftsführer: „Die Auftragslage ist sehr gut.“

Krumbach „Nicht bereut und schon gut eingelebt in Krumbach“ hat sich Holger Goldenstein, der vor einem Jahr – aus Wilhelmshaven kommend – die damals in Insolvenz gegangene Hans Funk GmbH in der Hans-Lingl-Straße in Besitz nahm. Er habe sich mit seiner „HG Metalltechnik Krumbach GmbH“ inzwischen gut etabliert, die Zahl der Mitarbeiter von 16 auf 41 erhöht und erhofft sich für heuer einen um 100 Prozent höheren Umsatz von knapp fünf Millionen Euro. Der junge Geschäftsführer: „Die Auftragslage ist sehr gut.“

Über die positive Entwicklung ist Goldenstein selbst erstaunt. Mehr oder weniger durch Zufall erfuhr er 2009 vom Konkurs der Funk GmbH in Krumbach – ein Ortsname, mit dem er bis zu diesem Zeitpunkt nichts anfangen konnte. Er wagte den Schritt vom hohen Norden nach Bayern und bereute ihn bisher nie. Inzwischen hat auch seine Familie ihre feste Bleibe in der Kammelstadt. Die im Betrieb mitarbeitende Frau gibt zu erkennen: „Es gefällt uns hier gut. Wir haben uns schon richtig eingelebt.“

Einiges verändert wurde innerhalb des Betriebs und auch außerhalb in den letzten Monaten. Das Hauptgebäude erhielt einen neuen Anstrich; geringere Umbauten stehen vor dem Abschluss und größere Lagermöglichkeiten kamen hinzu. Schwerpunkt der Investitionen war jedoch die Aufstellung einer dritten Laser-Schneideinheit, die unterschiedlichste Rohre mit einer Länge von bis zu drei Metern bei bis zu 370 Millimetern Durchmesser bearbeitet. Sie ist im Vier-Schicht-Betrieb durchgehend von Sonntag, 22 Uhr, bis Samstag, 14 Uhr, in Betrieb und kostete rund 650 000 Euro.

Der Laserschneider macht den meisten Umsatz

Ebenfalls praktisch rund um die Uhr wird an den zwei anderen Schneidanlagen gearbeitet. Bau- oder Edelstahl und Aluminium mit bis zu 25 Millimetern Stärke bei sechs Mal zwei Metern Länge und Breite in hoher Qualität wird auf ihnen dem Kundenwunsch entsprechend geschnitten. Weiterhin ging eine neue effizientere Kompressoranlage in Betrieb, sodass auch Verbesserungen und Einsparungen im Energiebereich erzielt wurden. So werde die Abwärme zur Hallenbeheizung genutzt, was eine erhebliche Stromeinsparung ermöglicht.

60 Prozent des Umsatzes entfallen auf die Laserschneider. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gesenk-Biegepresse, auf der alle geläufigen Bleche bis zu einer Länge von vier Metern gebogen oder gekantet werden. Die übrigen Abteilungen beschäftigen sich mit Metall-Zerspanung und herkömmlicher Stahl- sowie Blechbearbeitung.

Eine eigene Lackiererei und eine Sandstrahlkabine ergänzen die Fertigung und so wurde in jüngster Zeit die Produktion maßgeschneiderter Schallschutzlösungen neu ins Programm aufgenommen. Betriebsleiter Jürgen Natterer, der seit 29 Jahren in der Firma arbeitet:

„Unser Spektrum deckt heute vom Schneiden, Kanten, Schweißen, Sandstrahlen und Lackieren alle Bereiche einer modernen Metallbearbeitung ab.“

Der Kundenstamm beschränke sich bewusst auf einen Umkreis von rund 100 Kilometern um Krumbach und setzt sich aus unterschiedlichen Metallbaubetrieben zusammen, sagt Goldenstein weiter. Dies erfordere natürlich Flexibilität und Schnelligkeit bei hoher Qualität. Was den Geschäftsführer besonders freut: „Gerade in jüngster Zeit kehrten mehrere ehemalige Funk-Kunden zu uns zurück.“

Artikel erschien am 13. Juli 2011 in der Augsburger Allgemeinen

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